Brustrekonstruktion nach Tumorentfernung

Die weibliche Brust spielt für das Körperbewusstsein der Frau eine tragende Rolle, denn sie repräsentiert nach aussen das Geschlechtsmerkmal "weiblich". Wird aufgrund einer Tumorerkrankung die Entfernung der Brust notwendig, bedeutet dies eine enorme Belastung für das weibliche Selbstwertgefühl, weswegen häufig der Wunsch nach einer Wiederherstellung der Brust geäussert wird.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Techniken der Brustwiederherstellung, wobei diese sowohl unmittelbar nach der Brustentfernung (Mastektomie) oder erst verzögert erfolgen kann. In Beiden Fällen ist sowohl eine Rekonstruktion mit Eigengewebe wie auch mit Fremdgewebe möglich. Auch eine Kombination der beiden Verfahren kann in einigen Fällen angezeigt sein.

Die Wahl des Verfahrens der Brustrekonstruktion hängt von der Ausgangssituation nach der Tumoroperation, der notwendigen weiteren Therapie (Bestrahlung), von der Grösse der Brust auf r Gegenseite und dem Wunsch der Patientin ab. Mit jeder betroffen Frau wird werden die verschiedenen Techniken diskutiert und ihre Vor- wie auch Nachteile besprochen. Gemeinsam kann so die beste Lösung gefunden werden. 
 

Gut zu wissen:
  • OP-Dauer: 1 – 6 Stunden (je nach Operationsmethode)
  • In der Regel Vollnarkose
  • Stationärer Aufenthalt von 2 - 10 Tagen
  • Mindestens 2 Wochen Arbeitsunfähigkeit, je nach Beruf
  • Tragen eines speziellen BH’s für 6 Wochen
  • Sport nach 6 Wochen wieder möglich
  • Mögliche operative Nachkorrekturen in einem zweiten Schritt

Dr. med. Raphael Wirth ·Facharzt für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie FMH · Facharzt für Chirurgie FMH · General-Dufour-Strasse 17·2502 Biel

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