Asymmetriekorrektur der weiblichen Brust

Kleine Seitendifferenzen in Bezug auf die Größe kommen bei vielen Frauen vor. Kommt es jedoch in der Pubertät zu einem unterschiedlichen Brustwachstum, kann eine mäßige bis erhebliche Asymmetrie der Brüste entstehen. Dabei weisen die Brust selbst und manchmal auch die Brustwarzen einen auffälligen Unterschied in Form und Grösse auf.

Eine eigentliche Brustfehlbildung stellt die sog. tubuläre Brust dar. Darunter versteht man ein angeborenes, schwach und schmal ausgebildetes Brustgewebe bei überproportional groß entwickelten Brustwarzen mit einem ausgeprägten Hängen der Brüste.

Je nach Ausprägen der Brustasymmetrie bzw. der tubulären Form kann eine operative Korrektur einer oder beider Brüste notwendig sein. Es gibt keine Standard-Operation für Brustasymmetrien, sondern das Vorgehen richtet sich nach individuellen Faktoren. Meist werden mehrere Techniken kombiniert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Um beide Brüste in eine weitgehend symmetrische und natürliche Form zu bringen, können die Brüste verkleinert, gestrafft oder durch Silikon-Implantate bzw. Eigenfett vergrößert werden. Bei sehr klein ausgebildeter Brust kann eine Gewebeexpansion durch Dehnungsprothesen (Expander) und späteres Ersetzen durch Silikonimplantate in Frage kommen.

In jedem Fall ist aber eine ausführliche individuelle Beratung erforderlich.
 

Gut zu wissen:
  • OP-Dauer: 1 – 3 Stunden (je nach Ausmass)
  • In der Regel Vollnarkose
  • Ambulant oder stationärer Aufenthalt von 2 - 3 Tagen
  • Mindestens eine Woche Arbeitsunfähigkeit, je nach Beruf
  • Tragen eines speziellen BH’s für 6 Wochen
  • Sport nach 6 Wochen wieder möglich
 

Dr. med. Raphael Wirth ·Facharzt für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie FMH · Facharzt für Chirurgie FMH · General-Dufour-Strasse 17·2502 Biel

Tel.: 032 322 88 10·Fax.: 032 322 88 20· info@dr-wirth.ch